Ich sitze hier und schreibe,
tausend Melodien im Ohr.
Doch kann ich nicht bleiben,
alles kommt mir so verloren vor.

Mein Geist verlässt den Körper
und sieht sich die Welt mal anders an
er steigt hoch, höher, mehr und mehr
und doch ist er ganz nah bei mir.

Ich sehe die Wälder, Raum und Flur,
in einer anderen Perspektive;
so schön, so wahrheitsgemäß, so pur;
ja, so schön, so schön naiv!

Doch dann sehe ich in eine andere Richtung,
eine andere Welt, eine dunklere Welt.
Genauso naiv, doch traurig und schwarz.
Mein Innerstes, meine Gedanken.

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